Polyurethan-Schaum unter Kältestress

Wie gut ist die Leistung von Polyurethan-Schaum, einem vielseitig einsetzbaren Baumaterial, wenn er Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt ist. Ein Team der Südtiroler Firma Torggler Srl geht im terraXcube genau dieser Frage nach. Der Extremklimasimulator bietet die idealen Voraussetzungen für die Testreihen: 1) er ist groß genug und 2) die Temperatur kann äußerst präzise reguliert werden.

Während des Experiments wurden verschiedene Bauschäume getestet. Ziel der Untersuchungen war es, die Konsistenz und Formstabilität der Materialien nach deren Aushärtung zu ermitteln, genauso wie die benötigte Zeit bis zur Aushärtung.

Die Herausforderung für das terraXcube-Team bestand darin, exakte und stabile Umgebungsbedingungen zu schaffen, vor allem was die Temperatur betrifft, sowie die Unversehrtheit der Proben vor dem Test bei vorgegebenen Bedingungen zu halten.

Das Torggler-Team blieb während der gesamten Testdauer im Inneren des Large Cube und die Temperatur der Kammer wurde kontinuierlich mit einer kalibrierten Thermometerkette überwacht. Die Ergebnisse der Messungen waren beeindruckend und zeigten nur sehr geringe Temperaturabweichungen von  +/- 0,8 Grad Celsius. „Das kann sich sehen lassen, wenn man bedenkt, dass die Klimakammer 360 m3 groß ist“, meint Christian Steurer, Leiter des terraXcube.

Images: © Torggler / Hanna Pauli

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